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Hochbetrieb trotz Krise

„Die Olympiazentren arbeiten trotz Coronakrise auf vollen Touren“, erklärt ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.

 

„Ich ziehe meinen Hut, wie kreativ man in der Unterstützung aller zu betreuenden Athletinnen und Athleten geworden ist. Denn die Trainingszentren und Sportstätten sind zwar geschlossen, aber die interdisziplinäre Betreuung von Ernährung, Leistungsdiagnostik, Physiotherapie und Regeneration, über Sportpsychologie bis hin zu Sportmedizin läuft per Videotelefonie und anderer moderner Kommunikationsmöglichkeiten gleichsam von Homeoffice zu Homeoffice ungebremst weiter.“

 

Wir haben einen Rundruf in den Olympiazentren Vorarlberg, Campus Sport Tirol Innsbruck, Sportland Oberösterreich, Salzburg-Rif, Kärnten, Wien-Schmelz und Niederösterreich gemacht. Hier der Überblick über die Situation in allen sieben Olympiazentren.

 

Olympiazentrum Salzburg-Rif

 

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben alle auf Homeoffice umgestellt. Wobei man sagen muss, dass unser Arbeitsaufwand jetzt durch Videos und Analysen höher ist als normal. Kurzarbeit ist für uns kein Thema“, sagt Christian Schiefermüller, Sportlicher Leiter des Olympiazentrums Salzburg-Rif.#

 

„Wir waren gut vorbereitet, weil schon in der Woche vor den Maßnahmen der Bundesregierung gesehen haben, wie sich die Lage in anderen Ländern entwickelt und dass auch bei uns bald Vorlesungen gestrichen werden. Deshalb haben wir erhoben, welcher Sportler zu Hause welche Bedingungen vorfindet und geplant, was sie noch anschaffen sollten und wie man punktuell mit Geräten und Maßnahmen helfen kann.“

 

Im Mittelpunkt steht der gegenseitige Gedankenaustausch. Sportler erhalten Trainingspläne und geben den Coaches dann Feedback. Schiefermüller: „Bislang funktioniert alles sehr gut, Sportler und Trainer sind positiv gestimmt. Auch Betreuungen wie Ernährungsberatung und Sportpsychologie laufen über Video weiter.“

 

In der aktuellen Phase sei Grundlagentraining die beste Maßnahme. „Wenn man abschätzen kann, wann wieder Wettkämpfe stattfinden, wird es spezifischer“, so Schiefermüller. Der Vorteil am Basistraining: In vielen Fällen wird nicht allzu viel Material benötigt, oftmals reichen wenige kleinere Trainingsgeräte aus. „Dennoch ist bei Betreuern Kreativität gefragt!“

 

Den gesamten Artikel sowie die Statements aller Olympiazentren findet man HIER.

 

#WEareOZ


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