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NEIN zu Olympiabewerbung in Tirol

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Die Entscheidung pickt. 

 

Bei der gestrigen Volksbefragung in Tirol im Zuge der Nationalratswahlen stimmten die Tiroler für ein NEIN zur Bewerbung Österreichs um die olympischen Winterspiele 2026. Über 53 % stimmten gegen eine Bewerbung des ÖOC für die Winterspiele die mit Fokus auf "Nachhaltigkeit" geführt werden wollten.

 

ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel zeigte sich über den negativen Ausgang persönlich enttäuscht. „Wir haben die letzten Monate leidenschaftlich um diese Chance gekämpft, weil wir der festen Überzeugung sind, dass die Zeichen der Zeit für ein maßvolles Tiroler Angebot gesprochen hätten“, meinte Mennel. 

 

Mögliche Bewerber für die Winterspiele 2026 wären:

 

Sion (SUI): Volksabstimmungen in vier Kantonen abzuhalten, wovon ein negatives Ergebnis allein die gesamte Olympia-Kandidatur zu Fall bringen würde, sind das eine. Das enge zeitliche Korsett — erst spät im Jahr 2018 wären die Referenda möglich — erhöht den Druck. Und: Graubündens jüngste Absage stellt vieles in Frage.

 

Calgary (CDN): Einer aktuellen Umfrage zufolge sprechen sich zwei Drittel der Bevölkerung in der Gastgeberstadt von 1988 grundsätzlich für neuerliche Winterspiele aus. Was gegen eine Olympia-Auflage 2026 spricht: Schon 2010 (Vancouver) war Kanada Austragungsort, Nachbar USA (Los Angeles) soll zudem die Sommerspiele 2028 erhalten, und mit den Vereinigten Staaten bewirbt sich Kanada auch um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Zwei neue Stadien müssten errichtet werden, was erst einer Rechtfertigung bedarf. 

 

Stockholm (SWE): Bürgermeisterin Karin Wanngaard winkte aus finanziellen Gründen bereits ab, die Alpin-Bewerbe im 600 km entfernten Aare stellen ein weiteres Gegenargument der schwedischen Kandidatur dar. 

 

Almaty (KAZ): Überschaubare Winterspiele, wie gewünscht, werden es in Kasachstan sicherlich keine. Zuletzt vernahm man auch kein Signal für eine neuerliche Bewerbung nach der für 2022, für die Peking den Zuschlag erhielt. 

 

Sapporo (JPN): Auch hier blieben zuletzt Signale aus, nach den zugesprochenen Sommerspielen 2020 in Tokio scheint ein japanisches Wintermärchen 2026 unwahrscheinlich.

 

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