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Ski WM in Àre, leider ohne Puchner

©OZ/Jahnel

24 ÖSV Athleten in Schweden - ein Name fehlt leider im Aufgebot

 

Zum dritten Mal werden ab heute im schwedischen Àre die WeltmeisterInnen ermittelt. 

600 Athleten aus 76 Ländern werden in den nächsten beiden Wochen rund 700 Millionen TV-Zuschauern spannende Rennen um alpines Edelmetall bieten. 

 

Rot-Weiss-Rotes Aufgebot mit 12 Damen und 14 Herren. 

 

Leider nicht im Aufgebot, Mirjam Puchner die in Ihrer Comeback Saison mit sieben Top 30 Platzierungen und einem sechsten und 13. Platz schön langsam wieder Anschluss an die Weltspitze findet. 

 

***** Interview Mirjam Puchner *****

 

Heute eröffnen die Speed-Damen mit dem Super-G die Alpine Ski-WM in Are (SWE) – aber leider ohne Mirjam Puchner. Sie konnte knapp nicht auf den WM-Zug aufspringen, ist mit ihrer Comeback Saison dennoch zufrieden und zieht Zwischenbilanz:

 

OZ: Mirjam, wie bist du mit der bisherigen Saison zufrieden, es ist ja deine Comeback Saison?

 

Mirjam: „Meine Meinung darüber ist sehr zwiegespalten. Einerseits MUSS ich mit den bisherigen Ergebnissen absolut zufrieden sein, bin immerhin von 10 Rennen 7-mal in die Top 30 gefahren, davon ein 6. und ein 13. Platz. Aber natürlich weiß ich, dass da absolut noch mehr geht, was mich sehr positiv stimmt, immerhin ist es eine Comeback Saison. Jedes Rennen bringt für mich wieder Erfahrung, Rennkilometer und Vertrauen. So lange vom Renngeschehen weg zu sein, macht es auch beim Griff zum richtigen Material nicht immer einfach, weil sich in dieser Zeit doch einiges weiterentwickelt hat und somit lerne ich bei jedem Rennen dazu.“

 

OZ: Welche Ziele hast du dir für deine Comeback Saison gesetzt?

 

Mirjam: „Die Ziele vor der Saison waren schwer zu definieren, weil ich doch eineinhalb Jahre vom Renngeschehen weg war und ich kaum einschätzen konnte, wo ich stehen werde, wenn es wieder ums Rennen fahren geht. Natürlich wollte ich regelmäßig in die Punkte fahren und mich stetig steigern. Die Zielsetzungen haben sich aber auch im Laufe der Saison verändert.“

 

OZ: Leider konntest du nicht auf den WM-Zug aufspringen – was sind deine Gedanken dazu?

 

Mirjam: „Natürlich will jede, die im Weltcup am Start steht, an einer WM teilnehmen und so auch ich. Aber wir haben heuer eine extrem starke Mannschaft, in der bereits 4 unterschiedliche Läuferinnen am WC-Podest standen und somit ist leider mein 6. Platz schon zu wenig. Natürlich bin ich enttäuscht nicht teilnehmen zu können, aber ich werde diese Zeit nutzen, um gut zu trainieren, dass ich für die restlichen Rennen der Saison gerüstet bin.“

 

OZ: Zum Schluss noch die wichtigste Frage – wie geht es dir jetzt nach deinem Schien- und Wadenbeinbruch? 

 

Mirjam: „Tägliche Physiotherapie bleibt mir leider nicht erspart, weil ich nach wie vor mit der Wadenmuskulatur kämpfe, aber im Großen und Ganzen darf ich mich nicht beschweren. Man lernt den Körper durch eine Verletzung sehr gut kennen und ich habe auch gelernt zu erkennen, wann genug ist.“

 

Wir wünschen Mirjam für die restliche Weltcup Saison alles Gute und sind überzeugt, sie bald wieder am Weltcuppodest zu sehen!

 

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Kategorie
  • Ski Alpin


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